Die Angebote der Hausbaufirmen

Nachdem wir uns nun einige Anregungen im Musterhauspark geholt hatten, machten wir uns Gedanken, welche Firmen nun für uns in die engere Wahl kommen könnten.


Die Qual der Wahl...

Diese Entscheidung fiel uns nicht sehr schwer, wir hatten uns mit einigen sehr netten Vertretern unterhalten während wir im Musterhaus waren. Also beschlossen wir, die folgenden Firmen anzufragen:


1. massahaus

2. OKAL

3. Town&Country

4. Schwörerhaus

5. Luxhaus

6. einen regionalen Generalbauunternehmer


Zuerst hatten wir einen Termin bei massahaus. Dort ließen wir uns ein 1,5 geschossiges Einfamilienhaus planen. Ganz schlicht mit einem Erker. Nach etwa 1h Aufenthalt hatten wir alle unsere Wünsche an die Beraterin weitergegeben und ein erstes Gespräch mit einem unabhängigen Finanzberater geführt. Eine Woche später sollte der nächste Termin bei massahaus stattfinden. In diesem bekamen wir ein konkretes Angebot inklusive Zahlungen, Eigenleistungen etc. vorgelegt. Glücklich mit diesen Unterlagen fuhren wir an diesem Tag nach Hause.


Die berühmte Nacht darüber schlafen...

Am nächsten Tag holte uns die Realität ein. Wir besprachen nochmal alle einzelnen Positionen und waren uns einig, das wir erst die anderen Angebote abwarten wollen.


Also schrieb ich im nächsten Zug Herrn S. von OKAL an. Wir vereinbarten einen Termin im Musterhaus. Schon dieser schien unter keinem guten Stern zu stehen. Herr S. verspätete sich um ca. 25min. Das verpasste uns bereits den ersten Dämpfer mit OKAL. Während der nächsten 3h saßen wir mit Herrn S. an unserem Haus. Besprachen den Grundriss und er erklärte welche Vorzüge die Firma OKAL aufweisen kann. Außerdem händigte er uns die 157 Seiten lange Baubeschreibung aus. Nach dem Termin bekamen wir zugesichert, das wir beim nächsten Termin den geänderten Grundriss und ein Angebot erhalten würden. Bis dahin war unsere Hausaufgabe die Baubeschreibung sorgsam durchzulesen und etwaige Fragen zu notieren.


Wir haben unsere Hausaufgaben erledigt. Der nächste Termin dauerte wieder 3h. In diesen sprachen wir die unsere offenen Fragen durch und er zeigte uns den geänderten Grundriss. Leider waren einige Dinge, welche wir besprochen hatten, nicht umgesetzt wurden, sodass sich wieder neue Änderungen ergaben. Nach dem Termin erhielten wir eine 3D-Ansicht unseres zukünftigen Hauses. Jedoch kein schriftliches Angebot,sondern nur eine mündliche etwaige Zahl. Auch nach 2 Wochen später lag uns von OKAL kein Angebot vor. Daraufhin habe ich Herrn S. angeschrieben und gebeten, ein Angebot abzugeben. Er antwortete: "Gern erstelle ich Ihnen ein Angebot. Haben Sie von mir die Baubeschreibung erhalten?" - Wir fühlten uns in diesem Moment mehr als veralbert. Schließlich hatten wir mit ihm die Baubeschreibung im letzten 3h Termin durchgesprochen. Auf das Angebot warten wir heute noch.


Weiter gehts mit Town&Country..

Warum haben wir T&C angefragt? - Wir wollten einfach den Vergleich haben, was ein Massivhaus (Stein auf Stein) mehr kostet als ein Fertigteilhaus. Also sind wir auch dort zum Termin gefahren und haben uns das 1,5 geschossige Einfamilienhaus angeschaut. Wir haben unsere Wünsche geäußert und sind nach einer knappen Stunde wieder vom Hof gefahren. Der nächste Termin sollte in einem anderen Musterhaus stattfinden, damit wir uns ein Bild von einem 2 geschossigen Einfamilienhaus machen konnten. Der Rundgang in der Stadtvilla warf alle Pläne über den Haufen. Wir beschlossen, wir bauen eine Stadtvilla. Der Komfort, im Obergeschoss keine Dachschrägen zu haben gefiel uns auf Anhieb sehr gut und so ließen wir die Angebote von T&C auf die Stadtvilla ändern.

T&C war für uns ab diesem Moment auf Platz 1 der Angebote. Wir waren gespannt was bei den anderen noch an Angeboten auf uns zukam.


Deshalb ging es zum Termin mit Schwörerhaus. Auch hier hatten wir im Erstgespräch die gröbsten Dinge besprochen. Der Grundriss wurde für uns komplett über den Haufen geworfen und komplett umgeplant. Leider war es auch hier so, dass dann zum 2. Gespräch einiges durcheinander geraten war. So hatten wir z.B. gesagt, das wir eine Stadtvilla bauen wollen. Der Berater hatte jedoch im Angebot einen 1,5-Geschosser geplant. Und so stimmten die Zahlen wieder nicht. Wir vereinbarten also einen 3. Termin, in diesem war dann der Grundriss entsprechend geändert und auch der Preis auf dem Angebot passte nun zur von uns gewünschten Stadtvilla. Wir sprachen auch hier die Baubeschreibung gemeinsam durch und wir teilten mit, dass wir uns in spätestens 3 Wochen melden, ob Schwörerhaus den Zuschlag von uns erhält.


Alle Guten Dinge sind 5...

In unserem Fall war der 5. Anbieter Luxhaus. Sichtlich ausgelaugt von den vorangegangen Terminen mit anderen Firmen vereinbarten wir einen Termin bei Luxhaus. Herr W. war vom ersten Termin an sehr freundlich. Er notierte sich die Wünsche und Anmerkungen unsererseits gewissenhaft. Zum Ende des Termines versprach er uns, in seinem Portfolio einige Beispielhäuser auszuwählen und zur Ansicht per Email zukommen zu lassen. Wie versprochen, erhielten wir direkt am nächsten Tag eine Email mit 3 verschiedenen Häusern. Wir wählten eines davon aus, und schrieben Herrn W. unsere kleineren Änderungen per Email. Er antwortete sofort, dass er unsere Planung an den Architekten weitergeben wird. Da er dann einige Tage im Urlaub war, hatte der Architekt entsprechend Zeit unseren Erstentwurf auszuarbeiten. Das Ergebnis ist unter DAS HAUS zu sehen.


Während Herrn W.´s Urlaubzeit machten wir uns an den letzten der Firmen. Das Generalbauunternehmen. Nach 20min war das Erstgespräch vorbei. Bis heute warten wir auf ein Beispielhaus, welches uns per Email zugesandt werden sollte. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass der Architekt seit 1 Woche krank war. Wir haben dann höflich abgesagt, denn das ist weniger kundenfreundlich, den Kunden so in der Luft hängen zu lassen.


Wer kann überzeugen...

Nach Herrn W.´s Urlaub bekamen wir sofort eine Mail mit dem Entwurf des Architekten. In allen weiteren Fragen hat uns Herr W. blendend informiert. Das Bauchgefühl war vom ersten Moment an positiv. Die schnellen Reaktionen von Herrn W. gaben uns das Gefühl, dass er sich wirklich reinhängt. Das haben wir ihm auch mitgeteilt, als wir uns dann schlussendlich für Luxhaus entschieden haben. Sein "erschreckendes Engagement" hat uns einfach überzeugt. Er antwortete auf unsere Zusage mit den Worten: [...] Ich verspreche Ihnen noch viel erschreckendes Engagement beim Hausbau. [...]


In allererster Linie haben wir uns nach dem Bauchgefühl entschieden. Die Gesamtkosten waren bei allen Angeboten ungefähr gleich. Eine detaillierte Aufstellung und Vergleich der Angebote ist schwierig. Man sollte hier, denken wir, einfach danach gehen, wo man das beste Gefühl hat. Wichtig ist auch, die Baubeschreibungen zu lesen. Wenn nötig auch mehrfach oder nachfragen. Manchmal versteckt sich die ein oder andere kleine Ecke im Kleingedruckten.


Wir haben jedenfalls beschlossen - unser Haus wird ein LUXHAUS.

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